Saumarkt sucht neuen Lyrikpreisträger

Kultur / 01.02.2022 • 18:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Vorarlberger Schriftstellerin Sarah Rinderer wurde letztes Jahr mit dem Lyrikpreis ausgezeichnet, für den es insgesamt 1750 Einreichungen gab. Petra Rainer
Die Vorarlberger Schriftstellerin Sarah Rinderer wurde letztes Jahr mit dem Lyrikpreis ausgezeichnet, für den es insgesamt 1750 Einreichungen gab. Petra Rainer

Der Feldkircher ­Lyrikpreis wird heuer bereits zum 20. Mal verliehen.

Feldkirch Im vergangenen Jahr konnte die aus Bregenz stammende Autorin Sarah Rinderer (geb. 1994) unter insgesamt 1750 Einreichungen den Feldkircher Lyrikpreis für sich entscheiden. Nun wird ein neuer Lyrikpreisträger gesucht. Der von der Vorarlberger Schriftstellerin Erika Kronabitter mit­initiierte Preis, der im deutschsprachigem Raum enormes Ansehen genießt, wird heuer bereits zum 20. Mal verliehen. Im Jubiläumsjahr steht der Feldkircher Lyrikpreis unter dem Motto „auf der seite nur die kontur eines kreises“ – eine Textpassage, die in einem Gedicht der Vorjahressiegerin zu finden ist.

Lange Nacht der Lyrik

Zur Teilnahme eingeladen sind Autorinnen und Autoren, die sich in ihrer Lyrik mit dieser Textpassage, beziehungsweise diesem Gedanken auseinander setzen wollen. Die von einer Jury ausgewählten Texte werden anlässlich einer langen Nacht der Lyrik am Samstag, 26. November 2022, im Theater am Saumarkt in Feldkirch von den Autorinnen und Autoren dem Publikum vorgestellt. Geplant ist auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Der erste Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Der zweite Preis sowie der Publikumspreis als wesentlicher Teil des Lyrikpreises sind mit jeweils 1000 Euro dotiert.  Alle Preisträger-Gedichte sowie eine weitere, von der Jury festgelegte Auswahl erscheinen in der Anthologie zum Feldkircher Lyrikpreis. Bewerben können sich die Lyriker mit fünf unveröffentlichten Gedichten. Die Einreichfrist läuft noch bis zum 20. März 2022.

Nähere Informationen zum Lyrikpreis und der Bewerbung: www.saumarkt.at