Aus der Kulturszene

Kultur / 10.02.2022 • 18:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Berlinale trotzt der Pandemie

Berlin Die Berlinale trotzt der Corona-Pandemie. Zu Beginn des Festivals am Donnerstag hat die Jury die Bedeutung der großen Leinwand und des Films insgesamt hervorgehoben. “Kino ist so wichtig”, sagte Jurypräsident M. Night Shyamalan, der als Regisseur des Films “The Sixth Sense” bekannt wurde. Wegen der Pandemie findet die Berlinale dieses Jahr in Präsenz, aber verkleinerter Form statt. Zum Auftakt stand der neue Film des französischen Regisseurs François Ozon auf dem Programm: “Peter von Kant” – frei nach einem Werk des deutschen Regisseurs Rainer Werner Fassbinder (1945-1982).

 

Großer Preis für Autor Reto Hänny

Berlin Reto Hänny erhält den Schweizer Grand Prix Literatur 2022. Er sei ein Autor, “der den Miststock auseinandernimmt, nicht bloß hübsch zöpfelt”, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Laudatio. Die Auszeichnung für das Gesamtwerk des Autors, der etwa mit Büchern wie “Flug” (1985), “Sturz” (2020) oder “Blooms Schatten” (2014) Bekanntheit erlangte und 1994 den Ingeborg-Bachmann-Preis mit seinem Text “Guai” gewann, ist mit 40.000 Franken (ca. 38.000 Euro) dotiert. 

 

Pasolini-Haus als Künstlerresidenz

Rom Bei einer Versteigerung der ersten römischen Wohnung des Schriftstellers und Regisseurs Pier Paolo Pasolini im Dezember hat sich kein Käufer gefunden. Jetzt will sich die Gemeinde Rom an einer neuen Auktion beteiligen, um die 40 Quadratmeter große Wohnung in einem Gebäude im Außenbezirk Ponte Mammolo zu erwerben. Sie soll in eine Residenz für Künstler und Literaten umgewandelt werden, berichtete der Kulturbeauftragte der Gemeinde Rom, Miguel Gotor, laut italienischen Medien.