Lois Weinberger im Millennium Park

Kultur / 18.02.2022 • 22:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Projekt „Mobiler Garten“ von Lois und Franziska Weinberger ist in Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz entstanden und bleibt im Millennium Park in Lustenau. kub/Hämmerle
Das Projekt „Mobiler Garten“ von Lois und Franziska Weinberger ist in Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz entstanden und bleibt im Millennium Park in Lustenau. kub/Hämmerle

Kunstprojekt „Mobiler Garten“ erhielt neuen Standort.

Lustenau Die Arbeit „Mobiler Garten“, von Lois Weinberger (1947-2020) und seiner Frau Franziska (geb. 1953) konzipiert und realisiert, wurde in den letzten Jahrzehnten an verschiedenen Orten, etwa in Metz vor dem Centre Pompidou, angelegt, aber auch, wie berichtet, im Vorjahr vor dem Kunsthaus Bregenz. Innerhalb  der letzten zehn Monate wuchsen in den mitten in Bregenz positionierten weißen Plastikeimern heimische Wildpflanzen, die als Pionierpflanzen, Ruderalstellen, Schuttplätze, Äcker, Brachland oder eben frische Erde besiedeln, ebenso wie Gräser und Blütenpflanzen. Jetzt zog der „Mobile Garten“ eines der wichtigen zeitgenössischen Künstler Österreichs in den Millennium Park nach Lustenau. In einer gut frequentierten und zukunftsgerichteten Umgebung erhält das Werk auf einer Fläche von rund 130 Quadratmetern seinen neuen Standort, wo es für längere Zeit verbleiben kann.

Lois Weinberger wurde mehrmals zur Weltkunstschau documenta nach Kassel eingeladen, gemeinsam mit seiner Frau Franzska realisierte er im Austria-Pavillon auf der Biennale Venedig eine Installation als Beitrag zum Natur-Kultur-Diskurs. Als vor Jahren der Kunstraum Dornbirn in der ehemaligen Maschinenhalle der Rüsch-Werke eröffnet wurde, realisierte das Künstlerduo das erste Projekt in Vorarlberg.