Film ab Neu im Kino

Kultur / 23.02.2022 • 17:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Foo Fighters mit Frontman Dave Grohl haben eine eigene Horrorkomödie bekommen. ap
Die Foo Fighters mit Frontman Dave Grohl haben eine eigene Horrorkomödie bekommen. ap

Fabel über Liebe, Freiheit und Identität

Drama Der Film von Regisseurin Kaouther Ben Hania erzählt von einem syrischen Flüchtling, der alles unternimmt, um zu seiner Ex-Verlobten in Brüssel zu gelangen – und sich dafür als lebende Leinwand zur Verfügung stellt. Sam Ali lässt auf seinen Rücken die Nachbildung eines Schengen-Visums tätowieren. Ein renommierter Künstler möchte ihn in ein Kunstwerk verwandeln. Ali geht damit auch die Verpflichtung ein, sich und seine tätowierte Rückansicht regelmäßig in Kunstkontexten zur Schau zu stellen. Der Film geht zurück auf ein Kunstwerk des belgischen Konzeptkünstlers Wim Delvoye. 2008 tätowierte Delvoye eine Art Kreuzigungsszene auf den Rücken eines Zürcher Tätowier-Studio-Besitzers, der sich gegen Bezahlung dazu bereit erklärte, sich mit seinem Rücken in Galerien auszustellen und sich nach seinem Tod die tätowierte Haut operativ entfernen zu lassen. „Der Mann, der seine Haut verkaufte“ (OmU) läuft ab Freitag im TaSkino in Feldkirch.

 

Horrorkomödie mit den Foo Fighters

Komödie, Horror Der einstige Nirvana-Drummer und Foo-Fighters-Boss Dave Grohl ist bekennender Filmfan, der etwa schon in „Kings of Rock – Tenacious D“ einen Auftritt als Satan hatte. Nur konsequent, dass die Foo Fighters, immerhin eine der populärsten Rockbands der Welt, nun einen eigenen Film respektive eine eigene Horrorkomödie bekommen. In BJ McDonnells „Studio 666“ zieht die Band in eine leer stehende Villa in Kalifornien, um dort ihr neues Album aufzunehmen. Doch es kommt so, wie es im Horrorgenre immer kommen muss: Im Haus wohnen übernatürliche Kräfte, die das Leben der Band bedrohen – und damit auch das neue Album. „Studio 666“ läuft ab 24. Februar im Kino.