Theaterspielen hat hier oft schon Karrieren entschieden und Glück gebracht

Kultur / 07.04.2022 • 20:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Matthias Muxel als Puck in „Ein Sommernachtstraum“. lang
Matthias Muxel als Puck in „Ein Sommernachtstraum“. lang

Egg Glücklich werden in seinem Beruf, das wünscht sich jeder, manchmal unbewusst, aber oft auch bewusst. Als Institution, die den jungen Menschen nicht nur notwendiges Fachwissen vermittelt, sondern auch das Schultheater ernst nimmt, hat sich das Gymnasium in Egg mit Direktor Ariel Lang bereits seit Jahren einen Namen gemacht. Viele wissen, dass etwa der bekannte Schauspieler Stefan Pohl hier auf der Bühne stand und sich danach für einen künstlerischen Beruf entschied. Aber auch dort, wo sich der Weg nicht direkt abzeichnete, hat die kreative Betätigung zu Fähigkeiten geführt, die in verschiedenen Branchen zu nützen sind.

Dabei machen es sich die Verantwortlichen nicht leicht. Nach antiken Klassikern oder “Hexenjagd” von Arthur Miller entschied man sich heuer – sofort nach der pandemiebedingten Pause – für Shakespeares “Ein Sommernachtstraum”, wobei die Schülerinnen und Schüler das letzte Wort hatten. Aufgeführt wird die Übersetzung von Erich Fried, der dem Originaltext viel über Rollenverhalten, Verliebtsein oder Abgewiesenwerden entnahm. Da die meisten Rollen mehrfach besetzt sind, liefert ein großes Team dem Publikum neben dem Spaß Momente der Ernüchterung.

Noch zwei Aufführungen

Am 8. April ist eine Aufführung in Lingenau geplant, am 10. April folgt eine in Alberschwende. Ariel Lang hat so viele Talente entdeckt, dass er im nächsten Jahr ein Brecht-Stück vorschlagen will. Auch “Mutter Courage”, ein leider aktueller Text, ist denkbar.

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