Eklat bei den Symphonikern: Chefdirigent tritt zurück

Kultur / 12.04.2022 • 19:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Orozco-Estrada hätte heuer die Festspiel- Orchesterakademie geleitet. bf/mathis
Orozco-Estrada hätte heuer die Festspiel- Orchesterakademie geleitet. bf/mathis

Wien Andrés Orozco-Estrada tritt mit sofortiger Wirkung als Chefdirigent der Wiener Symphoniker zurück. Grund seien “lang anhaltende und unüberwindbare Differenzen mit dem Intendanten des Orchesters, die trotz kontinuierlicher Versuche nicht aus dem Weg geräumt werden konnten”, teilte er mit. Er hatte die Position seit der Saison 2020/2021 inne, der bis 2025 laufende Vertrag wäre nicht verlängert worden. Den Rücktritt Orozco-Estradas bedauere man “außerordentlich”, betonte Symphoniker-Intendant Jan Nast. “Gemeinsam mit ihm hatten wir bereits großartige Projekte entwickelt und geplant.”

Bei den Bregenzer Festspielen hätte Andrés Orozco-Estrada heuer eine Orchesterakademie geleitet, was ein besonderes Engagement des Chefdirigenten für die Jugend dokumentiert. Man bedauere die Situation und werde umdisponieren, hieß es.

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