Sieben Autoren für den “Tractatus”-Preis nominiert

Kultur / 19.07.2022 • 21:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lech Der in Wien geborene Kulturwissenschaftler und Philosoph Thomas Macho befindet sich unter den sieben diesjährigen Nominierten für den mit 25.000 Euro dotierten Essay-Preis “Tractatus” des Philosophicums Lech. Er wurde für sein Werk “Warum wir Tiere essen” auf die Shortlist gereiht. Wer den Preis erhält, wird Anfang September bekannt gegeben. Die Verleihung erfolgt am 23. September im Rahmen des Philosophicums, das sich heuer mit dem Thema Hass auseinandersetzt. Die dreiköpfige Jury, bestehend aus der Philosophin Barbara Bleisch, dem Autor und ehemaligen Verleger Michael Krüger sowie dem Autor und Journalisten Thomas Vasek, nominierte neben Macho die Werke von fünf deutschen Schriftstellern und eines Schweizers. Gelistet wurden außer Macho Christian Bermes für “Meinungskrise und Meinungsbildung. Eine Philosophie der Doxa”, Eduard Kaeser für “Die Erde ist eine Keimträgerin. Lehren aus der Corona-Pandemie”, Marie Luise Knott für “370 Riverside Drive, 730 Riverside Drive. Hannah Arendt und Ralph Ellison – 17 Hinweise”, Barbara Schmitz für “Was ist ein lebenswertes Leben? Philosophische und biographische Zugänge”, Peter Sloterdijk für “Wer noch kein Grau gedacht hat. Eine Farbenlehre” sowie Natan Sznaider für “Fluchtpunkte der Erinnerung. Über die Gegenwart von Holocaust und Kolonialismus”.

Der von privaten Sponsoren finanzierte Preis – er gehört zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum – wurde auf Anregung des Vorarlberger Schriftstellers Michael Köhlmeier ins Leben gerufen.