Die Eröffnung der 76. Bregenzer Festspiele

Kultur / 20.07.2022 • 09:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Eröffnung der 76. Bregenzer Festspiele
Bilder: VN/Hartinger/PAulitsch/Rhomberg

Mit “Madame Butterfly” und dem traditionellen Empfang im Festspielhaus eröffnen die Bregenzer Festspiele die 76. Saison. Wechselhaft wird das Wetter.

Bregenz Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnet am heutigen Mittwoch die Bregenzer Festspiele. Die Eröffnung der Festspielsaison unter der Gastgeberschaft von Festspielpräsident Hans-Peter Metzler ist eine der Höhepunkte des gesellschaftlichen Lebens in Vorarlberg und lockt neben den Ehrengästen auch zahlreiche Schaulustige auf den Festspielplatz.

Überschattet wurde die Eröffnung von Pfiffen aus der Schar der Schaulustigen beim Eintreffen des Bundespräsidenten. Manche der mit Trillerpfeifen ausgestatteten Besuchern trugen bedruckte T-Shirts der MFG, einer Partei die aus der Bewegung der Coronamaßnahmenkritiker hervorging. Sie werfen dem Bundespräsidenten vor, die Maßnahmen mitgetragen zu haben und stellen einen eigenen Kandidaten. Ob die Partei diese Form des Wahlkampfes unterstützt, ist nicht bekannt.

Das Programm

Das Herzstück des Festivals bildet heuer die Seebühnen-Inszenierung von Giacomo Puccinis “Madame Butterfly”, die am Mittwochabend Premiere feiert. Die italienische Oper, erstaufgeführt 1904, erzählt die Geschichte der Geisha Cio-Cio-San, von ihrer Ehe mit dem us-amerikanischen Marineoffizier Benjamin Franklin Pinkerton und dem Gegensatz fernöstlicher und westlicher Lebensstile. Als Oper im Festspielhaus wird Umberto Giordanos “Sibirien” ab Donnerstag gezeigt.

Bis zum 21. August stehen insgesamt rund 80 Veranstaltungen auf dem Programm, aufgelegt sind etwa 220.000 Tickets. Das Kartenkontingent für “Madame Butterfly” beläuft sich auf 189.000 Stück, mehr als 90 Prozent der Tickets waren zum Festspielbeginn gebucht.

Der erste offizielle Termin war am Dienstagabend der Festspiele-Empfang durch Festspielpräsident Hans-Peter Metzler im historischen Ambiente der Villa Raczynski am Marienberg.

<span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
VN/Paulitsch
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VN/Paulitsch

Hitzewelle und Gewittergefahr

Zumindest am Vormittag darf man sich in Bregenz über sonniges Wetter freuen mit nur lockeren Quell- und Cirruswolken über Bregenz. Unangenehm werden jedoch die Temperaturen, bis zu 34 Grad sind zu erwarten. Die Luft fühlt sich entsprechend schwül an.

Auf den Nachmittag hin wird sich vor allem im Gebirge die Spannung entladen und Gewitterzellen bilden. Doch auch von den Ostschweizer Alpen könnten Gewitter in Richtung Rheintal und Bodensee ziehen und den Festspielgästen Starkregen und Sturmböen senden.

Live vom Festspielplatz

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