Montfortorden in Gold für Konrad Paul Liessmann

Kultur / 23.09.2022 • 18:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lech Als wissenschaftlicher Leiter hat Konrad Paul Liessmann die Entwicklung des Philosophicums Lech zu einer international anerkannten Kulturveranstaltung von Beginn an maßgeblich geprägt. Für sein langjähriges Engagement und seine Verdienste um Kultur und Wissenschaft wurde er im Rahmen des 25. Philosophicums Lech vom Land Vorarlberg mit dem Montfortorden in Gold ausgezeichnet. „Seit 25 Jahren treffen in Lech am Arlberg die großen Fragen der Philosophie auf die Entwicklungen, Krisen und Konflikte unserer Zeit. Diese Erfolgsgeschichte ist untrennbar mit dem Namen Konrad Paul Liessmann verbunden“, so Landeshauptmann Markus Wallner.

Die Idee, die einzigartigen Bedingungen von Lech als Ort der Begegnung zu nutzen, um den philosophischen Austausch zu pflegen, entsprang einem Gespräch zwischen dem seinerzeitigen Bürgermeister Ludwig Muxel und dem Schriftsteller Michael Köhlmeier. Zu ihnen stießen der damalige Kulturlandesrat Guntram Lins und Wolfgang Häusler, Kulturmanager in München. Als wissenschaftlicher Leiter wurde Konrad Paul Liessmann eingeladen – das Philosophicum Lech war geboren.

„Liessmann hat in den 25 Jahren des Bestehens die Programme des Philosophicums Lech zusammengestellt, konnte renommierte Referenten gewinnen und hatte dabei immer die Weiterentwicklung der Tagung im Blick“, betonte Wallner. Ein besonderes Anliegen war ihm die Vermittlung von Wissenschaft und Philosophie an die künftige Generationen. Seit einigen Jahren verfügt das Philosophicum Lech über ein Stipendienprogramm, das inzwischen auf 20 Plätze gewachsen ist. Der Erfolg des Philosophicums zeigt sich auch am Publikumszuspruch. Die Zahl der Interessierten ist von rund 100 im Jahr 1997 auf mittlerweile ca. 700 gestiegen.