Sehnsucht und Verwandlung

Kultur / 01.11.2022 • 22:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
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Folkert Uhde und Hans-Joachim Gögl stellen die Montforter Zwischentöne 2022 unter das Motto "Sehnsucht und Verwandlung".

montforter zwischentöne

Montforter Zwischentöne 2022 bis zum 30. November 2022

Feldkirch Die „Montforter Zwischentöne“ bieten jedes Jahr vielfältigen Hörgenuss in Verbindung mit anderen Künsten und inspirierendem Gedankenaustausch. Seit den Anfängen 2015 eröffnet das Festival durch innovative Formate ein weites Feld zeit-, sparten- und kulturübergreifender Klanglandschaften, synästhetischer Erlebnisse und gesellschaftlich wie auch persönlich impulssetzender Reflexion. Der themenleitende Titel der Montforter Zwischentöne 2022 lautet ‚Sehnsucht und Verwandlung‘.

Künstler aus der ganzen Welt treffen sich in Vorarlberg, um kreativ zu arbeiten und miteinander zu diskutieren. Neben den Konzerten werden die Besucher zudem durch die gewählten Veranstaltungsorte atmosphärisch bereichert, vom Dom St. Nikolaus über das fürs Festival speziell gestaltete Alte Hallenbad bis hin zur Stella Vorarlberg Privatuniversität für Musik in Feldkirch. Zudem gibt es Veranstaltungen im Kunsthaus Bregenz, auf der Kulturbühne Ambach in Götzis sowie an anderen Orten in Vorarlberg.

Alltagsräume in Möglichkeitsräume verwandeln

„Durch unsere terminliche Neuausrichtung im letzten Jahr leitet und begleitet unser Festival die Atmosphäre des Spätherbstes. Die Zeit abnehmender Tageshelle, bis zum Anzünden der ersten Adventkerze und damit des sich wieder Zubewegens auf das Licht. Es ist eine Zeit der Transformation, was uns zum Thema ‚Sehnsucht und Verwandlung‘ inspirierte“, so der künstlerische Co-­Leiter Hans-Joachim Gögl zum Titel der Montforter Zwischentöne 2022. „Als Sehnsucht kann eine Vision, eine Utopie oder auch ein persönlicher Wunsch verstanden werden, was die Frage aufwirft, wie sich die Gesellschaft oder auch man selbst dahingehend verwandeln kann“, wie er erläutert.

Im Montforthaus Feldkirch gelangt Händels Oratorium "Triumph der Zeit" zur Aufführung.   <span class="copyright">Stiplovsek Dietmar </span>
Im Montforthaus Feldkirch gelangt Händels Oratorium "Triumph der Zeit" zur Aufführung. Stiplovsek Dietmar 

Ergänzend dazu betont der künstlerische Co-Leiter Folkert Uhde: „Dabei greifen wir auch Fragen der regionalen Entwicklung auf und verwandeln so Alltagsräume in Möglichkeitsräume. Zentral für den Charakter des Festivals ist, dass wir auf Kontakt und Beziehung setzen, künstlerisch wie auch sozial. So verbinden die Montforter Zwischentöne heimische Musikschaffende mit Solistinnen und Sollisten aus ganz Europa.“

Beziehung und Verantwortung

Das Leitthema wird auf vielfältige Art und Weise aufgegriffen, künstlerisch interpretiert, von namhaften Persönlichkeiten reflektiert und auch mit dem Publikum diskutiert werden. Über den gesamten November hinweg bietet sich ein abwechslungsreiches Programm. Die zeitliche Konzentration auf einen Monat gewährleistet nicht nur einen intensiven, vertiefenden Austausch zwischen den Kreativen, sondern fördert auch den Aspekt der Nachhaltigkeit. Um das umweltschädliche Reisen zu Kurzaufenthalten zu reduzieren, wurde das Projekt ‚Zwischentöne Ensemble in Residence“ ins Leben gerufen. „Das Schöne daran ist die Verbindung von Beziehung und Verantwortung“, betont Gögl abschließend.

1. bis 30. November 2022

https://www.montforterzwischentoene.at

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