3D Analog-/-Digital

Kultur / 10.11.2022 • 15:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Dreidimensionale Objekte aus einem digitalen Datensatz. Galerie allerArt (3)

Ausstellung in der Bludenzer Galerie allerArt.

Bludenz 3D-Drucktechnologien ermöglichen die Herstellung von dreidimensionalen Objekten aus einem digitalen Datensatz. Die Technologie wird bereits in einer Vielzahl von Branchen und Bereichen genutzt und findet ständig neue Anwendungsfelder.

In der Bludenzer Galerie allerArt wird in der letzten Ausstellung in diesem Jahr untersucht, inwiefern analoge und digitale skulpturale Möglichkeiten miteinander interagieren. Hierbei stehen vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von 3D-Drucktechniken im Fokus, die weit über die klassischen Anwendungsmöglichkeiten hinausreichen. Der Vorarlberger Künstler Fridolin Welte, ehemaliger Schüler von Bruno Gironcoli, bekam zuvor von Kurator Manfred Egender eine „Carte Blanche“ zu einer skulpturalen Werkschau.

Die Ausstellung dauert bis zum 30. Dezember.
Die Ausstellung dauert bis zum 30. Dezember.

Welte kam bereits sehr früh mit den Möglichkeiten des 3D-Druckes in Berührung, als er an der Technischen Universität (TU) Wien als Universitätsassistent und später Assistenzprofessor tätig war. Dabei interessierte ihn schon von Anfang an, die neue Technik für Zwecke einzusetzen, für die sie ursprünglich gar nicht vorgesehen war. So experimentierte er ständig und versuchte, zu neuen Lösungen und Perspektiven zu gelangen. Seine künstlerischen Arbeiten wurden logischerweise stark vom digitalen 3D-Druck inspiriert und abgeleitet. Und so betrachtet er sich heute selbst im eigentlichen Sinne als „analogen 3D-Drucker“.

Lidia Atanasova, Kathrin Dörfler, Ema Krakovská, Marco Palma, Gregor Titze und Fridolin Welte sind mit Werken vertreten.
Lidia Atanasova, Kathrin Dörfler, Ema Krakovská, Marco Palma, Gregor Titze und Fridolin Welte sind mit Werken vertreten.

Um die Ausstellung noch breiter aufzustellen, hat er Kollegen, die sich ebenfalls mit 3D-Druck befassen, dazu eingeladen, gemeinsam mit ihm ihre „Kompetenzen“ zu präsentieren. Namentlich sind dies Lidia Atanasova, Kathrin Dörfler und Ema Krakovská von der TU München, Marco Palma vom Institut für Kunst und Gestaltung der TU Wien sowie Gregor Titze ebenfalls Institut für Kunst und Gestaltung der TU Wien.

Galerie allerart

3D Analog-/-Digital

Lidia Atanasova (BG), Kathrin Dörfler (A), Ema Krakovská (SK), Marco Palma (I),

Gregor Titze (A) und Fridolin Welte (A)

Galerie allerArt, Bludenz

11. November bis 30. Dezember

Mittwoch bis Sonntag, 15 bis 18 Uhr

www.allerart-bludenz.at

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