Tschernobyl/My Love

Kultur / 23.11.2022 • 22:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
"Tschernobyl/My Love" basiert auf den Roman „Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft“.    <span class="copyright">Robert Aeberhard (2)</span>
"Tschernobyl/My Love" basiert auf den Roman „Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft“. Robert Aeberhard (2)

Solostück mit Kornelia Lüdorff in der Box.

Bregenz Die Menschen in der Ukraine leiden seit Ende Februar unter den Angriffen eines brutalen Aggressors. Kämpfe um das Atomkraftwerk Saporischschja wecken heute wieder Ängste vor einer atomaren Katastrophe und erinnern an das Reaktorunglück im ukrainischen Tschernobyl. Swetlana Alexijewitsch hat mit ihrem Buch „Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft“ erschütternde Einblicke in das Leid der Opfer von 1986 gegeben.

Kornelia Lüdorff gastierte zuletzt am Schauspielhaus Zürich.
Kornelia Lüdorff gastierte zuletzt am Schauspielhaus Zürich.

Wassili Ignatenko war am Abend des 26. Aprils 1986 einer der ersten Feuerwehrleute, die an dem havarierten Kernkraftwerk Tschernobyl eintrafen. Kurz darauf explodierte der Block 4 des Kraftwerks und verstreute radioaktive Strahlung über weite Teile der Umgebung. Wenige Kilometer entfernt wartet Wassilis Frau Ljudmila auf seine Rückkehr von dem Einsatzort. Die Männer werden jedoch nach ihrer Arbeit isoliert und mit Hubschraubern in ein Krankenhaus in Moskau geflogen. Ljudmila lässt sich weder von Soldaten noch vom Klinikpersonal verjagen, verschweigt sogar ihre Schwangerschaft.

vorstellungen

Freitag, 25.11. 19.30 Uhr

Samstag, 26.11. 19.30 Uhr

Landestheater Vorarlberg, Box

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