Zwei Österreicher bei der ­Nobel-Woche

Kultur / 14.12.2022 • 18:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nobelpreisträger Anton Zeilinger und der Vorarlberger Dirigent Manfred Honeck.
Nobelpreisträger Anton Zeilinger und der Vorarlberger Dirigent Manfred Honeck.

Manfred Honeck trifft auf Anton Zeilinger im Rahmen der Nobelpreis-Woche.

STOCKHOLM In Anwesenheit des schwedischen Königspaares dirigierte der weltweit renommierte Vorarlberger Manfred Honeck zum Auftakt der Nobel-Woche vergangenen Donnerstag im Stockholmer Konzerthaus das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Auf dem Programm standen Opernarien von Mozart (Solistin Diana Damrau), Richard Strauss‘ Rosenkavalier-Suite und Johann Strauß‘ Ouvertüre zur Fledermaus. Bei dem anschließenden Empfang in der österreichischen Botschaft hatten Zeilinger und Honeck Gelegenheit, sich ausführlich auszutauschen.

Am vergangenen Wochenende erhielt Anton Zeilinger aus der Hand des Königs die mit der Auszeichnung verbundenen Insignien: die Nobelpreis-Medaille und -Urkunde. Die Überreichung erfolgte dabei nach strengem Protokoll: Nach Erhalt von Urkunde und Medaille schüttelte der Preisträger dem König die Hand und verbeugte sich drei Mal: einmal Richtung König, dann Richtung Akademie und schließlich Richtung Publikum. Mats Larsson, Mitglied des Nobelkomitees der Schwedischen Akademie der Wissenschaften, hatte daran erinnert, dass für den österreichischen Physiker und Nobelpreisträger Erwin Schrödinger die Verschränkung „das charakteristische Merkmal der Quantenmechanik“ war. Zeilinger hätte gezeigt, „wie das schwer fassbare Konzept der Quantenverschränkung nützlich sein kann. Dies war ein riesiger Sprung von Zeilingers österreichischem Vorgänger Schrödinger, und es ist bemerkenswert, wie der Kreis in Österreich begann und in Österreich geschlossen wurde.“ Damit habe „die zweite Quantenrevolution begonnen“.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.