„Rauhnächte“ liefern heißes Jahresfinale in Bludenz

Kultur / 22.12.2022 • 19:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
„Marder 4000“ spielen einen Mix aus Jazz, House und Techno. Adapter Verein
„Marder 4000“ spielen einen Mix aus Jazz, House und Techno. Adapter Verein

Ein neues Musik-Festival feiert in der Bludenzer Remise Premiere.

Bludenz In diesem Jahr veranstaltet der Adapter Verein erstmals ein Winterfestival in der Remise Bludenz. Für den Dienstag, 27. und den Mittwoch, 28. Dezember bringen die Veranstalter eine Schweizer, eine Tiroler und drei Vorarlberger Bands auf die Bühne.

„Passt in unsere Ausrichtung“

Unter dem Namen „Die Rauh­nächte“ gibt es somit erstmals ein Winter-Musikfestival in Bludenz. Gemeinsam mit der Kulturabteilung der Stadt möchte der Verein Adapter dem Publikum auch in den vermeintlich stillsten Tagen des Jahres viel gute Musik bieten: „Dabei legen wir Wert auf ein stimmiges Programm mit spannenden lokalen, regionalen und qualitativ hochwertigen Musikschaffenden und bleiben stilistisch vielfältig“, so Matthias Moosbrugger vom Adapter Verein.

„Das passt genau in unsere Ausrichtung – wir haben uns ja vorgenommen, dass 40 bis 60 Prozent aller Künstler in der Remise heimischen Bezug haben“, freut sich Kulturstadtrat Cenk Dogan.

Musikalisch werden Brücken von Innsbruck bis Zürich gebaut, wobei der Schwerpunkt lokal bleibt. Am Dienstag, 27. Dezember startet die Vorarlberger Formation „Marder 4000“ mit ihrem tanzbaren Instrumental-Mix Jazz, House, Techno und Schübel.

Demgegenüber geben sich „Jesse“ aus Innsbruck weniger wortkarg, sind waghalsig und laut – eine futuristische Mischung aus Weltraumblues und Tiroler Dialekt-Pop.

Bunter Genre-Mix

Dynamisch und kraftvoll zeigt sich die zweite Rauhnacht am Mittwoch, 28. Dezember mit gleich drei hochkarätigen Musikkapellen. „Stator“, das vertraute Duo (Wien/Schlins), wechselt ständig das musikalische Gewand. Das Remise-Publikum darf sich auf psychedelische Ausuferungen, tonnenschwere Gitarrenriffs, aber auch Neo-Sixties-Garagensound freuen. Epische Songstrukturen, die nur schwer in ein Korsett zu zwängen sind, bieten „Twangmen“ aus dem Ländle. Das klassische Trio wurde durch Cello und Keys erweitert, betoniert verträumt und zertrümmert mit Liebe.

„Nonexister“ bieten eine Mischung aus Industrial, Stoner und Metal. Bei den Rauhnächten feiern Nonexister ihre Konzertpremiere. VN-AMA

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