Schauriger Lesespaß für lange Winterabende

Kultur / 06.01.2023 • 18:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Schauriger Lesespaß für lange Winterabende

Kinderbuch Windhund Ringo ist mit Leib und Seele Butler des kauzigen Herrn Constantin und ganz klar dessen Nummer eins im Leben. Die beiden wohnen einsam in einem Schloss in den karpatischen Bergen. Man muss nicht Liebhaber von Vampirliteratur sein, um die Anspielung zu verstehen. „Ringo und die Vampirkaninchen“ ist ein waschechter Gruselkrimi für Kinder ab sechs Jahren. Als per Post ein Paket vor der Tür steht und ein kuschelig-buschiges Fellknäuel namens Moffat aus dem Karton springt, ist Ärger vorprogrammiert. Denn ein Windhund wie Ringo riecht mit seiner feinen Schnüffelnase sofort: Die Absichten dahinter sind möglicherweise keine guten. Zumal die Kuschelhasen immer mehr werden und im Schlossgarten randalieren. Da hilft auch keine „Kaninchen-Anti-Aggressions-App“. Ringo muss mit dem Flauschbruder ein ernstes Wort wechseln. Bei Vollmond will er Licht ins Dunkel bringen. „Ringo und die Vampirkaninchen“ von Katja Spitzer bietet schaurig-schönen Lesespaß für lange Winterabende von denen noch einige bevorstehen. Witzig, spritzig, mit vielen schönen Details beeindrucken auch die Illustrationen. Highlight: die Doppelseite des Lesezimmers, ohne Text, die ein gesamtes Archiv der Gruselliteratur eröffnet. Und es gibt bei genauerem Hinschauen auch viel zu entdecken. CRO

Katja Spitzer, Ringo und die Vampirkaninchen, Mairisch Verlag, 56 Seiten

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