Landes­budget-Voranschlag 2013

Leserbriefe / 24.10.2012 • 21:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die vergangenen Tage wurde den Vorarlbergern der Voranschlag für das Jahr 2013 vorgestellt. Immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass es keine neuen Schulden gibt. Allerdings brauche man aus dem Rücklagentopf 12 Millionen Euro, um dieses Ziel zu erreichen. Wenn ich den Rücklagentopf um 12 Millionen erleichtere, sind das keine Schulden? Irgendwann hat irgendwer einmal besser gewirtschaftet und hat diesen Topf gefüllt und zwar zu Zeiten, in denen es uns Vorarlbergern nicht besser ging als heute. Wie betiteln nun diese Herren im Landtag dieses Schrumpfen des Rücklagentopfs? War da etwa ein unerklärliches Loch entstanden? Sind sie nicht verpflichtet, die Rücklagen zumindest der Inflation anzupassen, d. h. die Rücklagensumme entsprechend zu erhöhen? Im Klartext heißt das, dass die zuständen Personen (derzeit ist es die ÖVP) nicht fähig waren, die Ausgaben den Einnahmen anzupassen. Jede Familie hat dieses Problem so zu meistern, dass zumindest keine Schulden entstehen, da ja niemand diese übernehmen würde. Es ist daher höchste Zeit, diverse Politiker durch einfache Leute aus dem Volk (welche tagtäglich mit dem Kampf ums Überleben konfrontiert sind) zu ersetzen. Diese würden dann als Allererstes den Politikern den Griff in die öffentlichen Kassen erschweren und den Banken den Hahn abdrehen. Alleine mit diesen beiden Maßnahmen könnte ein ausgeglichener Voranschlag erreicht werden.

Gerhard Gratwohl,

Hohenemser straße 40,
Lustenau