Warum ­entschuldigen?

Leserbriefe / 26.10.2012 • 18:28 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Aus Medienberichten entnehme ich, dass die Landes­volksanwältin sehr wohl davon spricht, dass der ÖVP-Abgeordnete Hofer in seiner Sache sehr wohlwollend zum Beispiel von der Gemeinde Lustenau behandelt wurde. Auch die Tatsache, dass mehrere Gedächtnisprotokolle über Besprechungen oder Telefonate erst ein Jahr später niedergeschrieben wurden, wird von ihr kritisiert. Und dass Hofer bei allen möglichen Stellen in seiner Eigenschaft als Landesbeamter und Politiker interveniert hat, ist ebenfalls dokumentiert. Wie die Landesvolksanwältin zum Schluss kommen kann, dass Hofer nicht dezi­diert bevorzugt wurde, ist mir schleierhaft.

Ich habe es mit den Klubobleuten der Opposition: Albert Hofer hatte beim Grundstückskauf Vorteile, die einem Normalbürger niemals ermöglicht würden.

Christoph Gabardi,
Bleiche 26, Götzis