Arme Asylanten!

Leserbriefe / 28.10.2012 • 18:04 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 27. Oktober 2012.
VN-Bericht vom 27. Oktober 2012.

Sie sind zusammengepfercht in Traiskirchen, weil einige Bundesländer ihrer Pflicht, einen gewissen Prozentsatz von ihnen aufzunehmen, nicht nachkommen. Es ist überraschend, ja traurig, dass es neben Kärnten vor allem das „heilige“ Land Tirol und Vorarlberg sind, die am wenigsten dem obersten Gebot des Christentums, der Nächstenliebe, nachkommen. Gäbe es gutes Geld für die Unterbringung der Asylanten, so wäre das Problem wahrscheinlich schon gelöst. So aber muss man an gewisse Institutionen appellieren, in dieser Hinsicht etwas zu tun. Wie wäre es, wenn die Klöster, die sich der Nachfolge Christi verschrieben haben und in denen wegen Nachwuchsmangels viele Räume leer stehen, sich des Gebotes der Nächstenliebe erinnerten und Asylanten aufnehmen würden? Ich denke da zum Beispiel an die Mehrerau, die ihren ramponierten Ruf dadurch etwas verbessern könnte.

mag. anton haunschmid,
klausmühle 7a, bregenz