Friedensnobelpreis

Leserbriefe / 28.10.2012 • 18:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Man kann doch nicht der EU im voraus den wichtigsten Preis der Welt verleihen, wenn noch so viele Probleme nicht ansatzweise gelöst sind. Wenn Mutter Teresa noch leben würde, hätte sie sicher dazu auch noch etwas zu sagen. Ich hatte auf jeden Fall kein gutes Gefühl, als ich diese Meldung aus Oslo hörte. Man bedenke, dass in der EU noch vieles im Argen liegt, z. B.: Es wurden bisher nur Schulden angehäuft; die Banken und die Börsianer (auch aus den USA) haben das große Sagen und nicht unsere Politiker; es zählt nur die Wirtschaftslobby (auch die Waffenproduktion); Frauen verdienen immer noch um einiges weniger als Männer; wir leben immer noch auf Kosten der Dritten Welt; unsere Energie kommt immer noch von der gefährlichen Atomenergie usw. Da müsste sich noch einiges ändern, dass die EU den Friedensnobelpreis wirklich verdient.

Wolfgang Stemmer,

Bildgasse 5, Frastanz