Fahrtauglichkeit hat Vorrang

Leserbriefe / 29.10.2012 • 21:13 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Sind Senioren wirklich das größere Risiko im Straßenverkehr? Foto: Fotolia
Sind Senioren wirklich das größere Risiko im Straßenverkehr? Foto: Fotolia

In der VN-Beilage ist natürlich auch ein Kapitel der Fahrtauglichkeit älterer Personen gewidmet. Da heißt es u. a., dass die Unfälle der Senior(inn)en ab dem 75. Lebensjahr zunehmen. Wenn ich aber die Unfallberichte in den VN lese, sind mehr Unfallmeldungen von jüngeren Leuten (18–40 Jahre), die mit und ohne Führerschein mit Alkohol, Raserei mit Sachschäden, schwere Verletzungen mit Todesfolgen usw. verursachen. Wenn aber eine ältere Person einen Unfall verursacht, geht ein Aufschrei durch die Presse, dass man es immer schon gesagt habe, ältere Leute sollte man mehrmals auf ihre Fahrtauglichkeit prüfen. Wenn junge Fahrer Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolgen, großen Sachbeschädigungen usw. verursachen, herrscht Schweigen im Walde. Das passiert halt und man muss es einfach zur Kenntnis nehmen.

Kurt Gmeiner,

Flurweg 20, Lauterach