Inflations­abgeltung

Leserbriefe / 09.11.2012 • 19:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bezeichnend für Politiker ist, dass sie sich selbst nicht zutrauen, für ein angemessenes Gehalt eine gute und ehrliche Politik zu machen. Um der Versuchung der Korruption zu widerstehen, genehmigen sie sich ein Gehalt, das das

X-Fache ihrer Leistung übertrifft. Das Ergebnis ist tagtäglich in den Medien zu lesen und zu hören. Auch Bürgermeister sind Politiker, und gemäß dem Trend fordern sie eine Inflationsabgeltung von 2,8 %. 2,8 % von durchschnittlich 1800 Euro netto (Vorarlberger bekommen mehr – warum eigentlich?), und das meines Wissens 16-mal jährlich, ergibt ein stolzes Sümmchen, das verloren geht, wenn der Wähler für sie fatale Konsequenzen zieht.

Abgewählt und eine Reduktion der zu erwartenden Pension würde den Lebensstandard drastisch schmälern. Inflationsabgeltung? Rentner, träum davon ruhig weiter und schnall inzwischen den Gürtel um 2,8 % enger !

Krimhilde Gaber, Schweizer Strasse 39, Hohenems