Flüchtlinge und Asylanten

Leserbriefe / 11.11.2012 • 20:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Weil wir so schrecklich arm sind, haben wir mit bestem Willen in unserem Land keinen Platz mehr für weitere Menschen fremder Länder, die aus tragischen Umständen alles verlassen und fliehen mussten.

Zwar sind bei uns manche Häuser leer stehend, trotzdem ist es uns nicht möglich, solche Menschen aufzunehmen und ihnen ein Dach über ihrem Kopf zu geben.

Umso mehr gratuliere ich dem Werk der Frohbotschaft, ihren Nachbarn und politisch Verantwortlichen in Batschuns und allen, die in ähnlicher Weise ein Haus Flüchtlingen und Asylanten zur Verfügung gestellt haben oder stellen werden. Es ist sehr zu wünschen und zu hoffen, dass weitere Mitbürger ihrem Beispiel folgen, weil wir alle früher oder später mit der Frage konfrontiert werden: „Ich war unter euch obdachlos und fremd. Was habt ihr mir getan?“

Eugen Giselbrecht, Pfr. i. R., Dorf 194, Doren