Hundequäler

Leserbriefe / 13.11.2012 • 21:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ich kann es nicht glauben, dass ein so brutaler Tierquäler mit nur einer Geldstrafe davonkommt. Ich frage mich, was mit dem armen Hund geschehen ist. Hat er das Ganze überhaupt überlebt, oder muss er weiterhin bei dem Menschen, der ihn sehr wahrscheinlich täglich quält, bleiben?

Was ist mit all den anderen Tieren, die bei dem Landwirt auf dem Hof ihr Dasein fristen müssen und vermutlich auch so manche Prügel- und Frust-Attacken seitens des Mannes über sich ergehen lassen müssen? Es steht auch die Frage im Raum, warum die Nachbarn nicht eher eingegriffen haben, da sie ja schon des Öfteren das Jaulen und Wimmern gehört hatten. Weshalb greift die Behörde bei solchen Missständen nicht härter durch? Die Geldstrafe wird den Herrn nicht daran hindern, weiterhin seine Tiere zu quälen. Ich finde, der Landwirt sollte mit einem lebenslangen Hunde- bzw. Tierhalteverbot belegt werden.

Aber nach wie vor steht die Frage im Raum, was wurde aus dem armen Hund? Fragen, die mir das Herz zerreißen. Ich hoffe nur, dass man dem Bauer das Tier, falls es noch lebt und sich noch dort befindet, wegnimmt. Und für das Tier wünsche ich mir, dass es ein liebesvolles neues Zuhause ohne Qualen findet. Man darf sich nicht mehr wundern, warum es im Tierheim so viele verhaltensauffällige und ängst­liche Hunde gibt.

Wenke Tinner, Obere Kapf-strasse 4, CH-9450 Lüchingen