„Österreicher hätten Obama gewählt“

Leserbriefe / 15.11.2012 • 21:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es stellt sich schon die Frage, worauf die Menschen bei der Beurteilung eines Politikers achten. Laut dem Nachrichtenportal kath.net sind viele Christen in den USA enttäuscht über den Wahlausgang. Ein Präsident, der sich offen gegen das Leben einsetzt, kann dem Land keinen Segen bringen. Obama befürwortet Abtreibungen bis zum 9. Monat und sogar noch während der Geburt, ohne dass einem dabei überlebenden Kind medizinische Hilfe gewährt werden darf. Er befürwortet die embryonale Stammzellenforschung, die Todesstrafe und das gezielte Töten von Terrorverdächtigen ohne Gerichtsverfahren. Durch die neue Gesundheitsreform, gegen die viele amerikanische Bischöfe protestierten, werden katholische Ärzte und Pfleger dazu gezwungen, gegen ihr Gewissen Tötungen durchzuführen. Bisher durften sie das verweigern. Nun drohen ihnen Jobverlust, Gefängnis oder Exkommunikation. Durch die Verpflichtung zur Krankenversicherung und den kostenlosen Zugang zu Abtreibung, Abtreibungspillen und Verhütungsmitteln sind jetzt alle finanziell an der Abtreibung beteiligt. Einer der einflussreichsten Evangelikalen schreibt: „Die Regierung Obama hat der Religion und Gewissensfreiheit den Krieg erklärt.“

Werner Harder, Plattform Leben Vorarlberg, Am Böhler 7b, Lustenau