Jahreskarte um 365 Euro

Leserbriefe / 19.11.2012 • 19:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vorschusslorbeeren für die 365-Euro-Maximo-Karte . Aber: „Die zu erwartenden Fahrgaststeigerungen müssen jedoch in den Planungen berücksichtigt werden.“ Foto: VN/Paulitsch
Vorschusslorbeeren für die 365-Euro-Maximo-Karte . Aber: „Die zu erwartenden Fahrgaststeigerungen müssen jedoch in den Planungen berücksichtigt werden.“ Foto: VN/Paulitsch

Zum Leserbrief von Herrn Scheffknecht, am 17. 11. 2012:

Leider ist die Finanzierung dieses Projekts noch nicht geklärt, allerdings bin ich vom Erfolg dieser Karte überzeugt. Die zu erwartenden Fahrgaststeigerungen müssen jedoch in den Planungen berücksichtigt werden. Als Problem sehe ich das jedoch nicht. Mit der vorhandenen Infrastruktur kann durch eine Verbesserung der Zugsicherung eine weit höhere Zugdichte gefahren werden, wie dies nur ansatzweise zurzeit der Fall ist. Zum Vergleich die Wiener Schnellbahn-Stammstrecke: Ebenfalls eine zweigleisige Strecke ohne Linienzugbeeinflussung, wie sie bei der U-Bahn verwendet wird, ist eine theoretische Zugfolge von bis zu 2,5 Minuten möglich. Davon sind wir in Vorarlberg noch weit entfernt, jedoch soll mit diesem Vergleich aufgezeigt werden, wohin es gehen kann, ohne weitere Gleise zu verlegen. Schlussendlich möchte ich noch anmerken, dass im öffentlichen Verkehr die Weisheit gilt, dass am Morgen „das Geld gemacht wird“, um den restlichen Tag einen vernünftigen Takt zu fahren. Darum blicke ich dieser 365-Euro-Maximo-Karte positiv entgegen, denn sie wird zur weiteren Aufwertung des öffentlichen Verkehrs führen und somit letzten Endes zur Qualitätsverbesserung, wovon jeder etwas hat, sofern er den öffentlichen Verkehr nützt.

Stefan Geiger, Hofnerfeldweg 12a, Frastanz