Skitagesverkehr Bregenzerwald

Leserbriefe / 20.11.2012 • 19:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Vor allem die Alberschwender haben nun berechtigte Verkehrssorgen, weil der Straßentunnel Bregenzerwald–Rheintal nicht, wie ursprünglich geplant, den Ort umfährt. Seinerzeit wollte man u. a. einen Tunnel vom Dornbirner „Gütle“ nach Bersbuch bauen. Ausgeführt wurde der Achraintunnel wegen des erhofften Einkaufsverkehrs für Alberschwende und als Teilumfahrung der Schwarzachtobelstraße. Die Skischaukel „Auenfeldjet“ am Arlberg soll vor allem die Wünsche unserer Dauergäste nach einem größeren Skigebiet erfüllen. Die Skitagesgäste bleiben eher im Vorderen und Mittleren Bregenzerwald hängen. Bregenzerwaldstudie 2003 des Landes Vorarlberg: Nach der Seilbahnverbindung Schröcken–Lech gibt es maximal 150 Pkw pro Tag mehr. Verkehrsstudie Besch+Partner 2011: maximal 66 Pkw/Tag, wobei die Tagesparkplätze in Schröcken und Warth nicht weiter ausgebaut werden sollen. Tatsächlich können also nicht mehr Skitagesgäste als zu Spitzenzeiten vergangener Wintersaisonen nach Schröcken und Warth kommen. Der geplante Ausbau der Tagesparkplätze in Mellau könnte allerdings noch einen Verkehrsschub durch Alberschwende bewirken, sodass eine Ortsumfahrung nach wie vor sehr sinnvoll wäre.

Michael Manhart, Lech 186