Manfred Rein – Josef Pröll

Leserbriefe / 21.11.2012 • 19:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Vor knapp zwei Jahren hat der damalige ÖVP-Vizekanzler Josef Pröll diktatorisch entschieden: „Das Gymnasium bleibt!“ Laut VN vom 16. November steigt über die scheinbar unüberwindliche ideologische ÖVP-Mauer unvermutet eine Lichtquelle auf, die Einsicht verheißt. Der Vorarlberger Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein stellt sich couragiert gegen die Parteilinie der ÖVP, drängt auf die Einführung einer gemeinsamen Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen und weist klarsichtig und weitblickend auf einen Zeitraum von zehn Jahren hin, bis die organisatorischen, räumlichen und dienstrechtlichen Voraussetzungen für diese Schulform vollständig verwirklicht werden können. Wohltuend auch seine Anerkennung und Wertschätzung der im heutigen Umfeld schwerer gewordenen Lehrer-Arbeit.

Mit einem gemeinsamen Kraftakt, der übrigens auch vom Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) unterstützt wird, könnte die Bildungslandschaft zum Nutzen der Schüler und unserer Wirtschaft deutlich verbessert werden.

Alois Schwienbacher, Kopfstrasse 14c, Altach