Team Stronach

Leserbriefe / 26.11.2012 • 19:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Seit Kurzem gibt es das „Team Stronach“ mit einem eigenen Klub im Nationalrat. Wenn jemand versuchen würde, eine Partei zu gründen, um auf der Basis der Menschenrechte echte, standfeste Werte in die Politik zu bringen, würde er es schaffen, in so kurzer Zeit auch den Klubstatus zu bekommen? Der 1. Artikel lautet: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ Wer arbeitet wirklich daran, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich wieder zu schließen beginnt und auf welche Weise? Ich las im Facebook den Spruch: „Wenn auf der Welt so viel geteilt würde wie bei Facebook, gäbe es keine Armut mehr“, und ich erinnerte mich daran, dass ich mehr Arme erlebt hatte, die teilten, als Reiche! Jesus sagte zum reichen Jüngling: „Wenn du vollkommen sein willst, dann verkauf was du hast und gib das Geld den Armen. Damit wirst du im Himmel einen Reichtum gewinnen, der niemals verloren geht. Und dann komm und folge mir nach“ (Matthäus 19,21). Teilt das „Team Stronach“ mit Armen? Sind wir mit Vernunft begabt und wählen wir einen Weg, der zu Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Frieden führt?

Dieter Kuhn, Oberried 12, Dornbirn