Bundesheer contra Berufsheer

Leserbriefe / 10.12.2012 • 21:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wegen der Volksabstimmung wird das Bundesheer schlechtgemacht. Wenn es so wäre, stellt sich Herr Darabos nur selbst ein schlechtes Zeugnis aus. Auch ein Berufsheer wird das gleiche Schicksal erleiden, es sind ja die gleichen Führungskräfte. Die österreichischen Söldner, als nicht deklarierte Kolonisten, werden in der ersten Reihe für das in Amerika angesiedelte Großkapital kämpfen. Größtes Risiko für Mensch und Material: So waren bei den Franzosen und Engländern die schwarzen, aus den Kolonien stammenden Soldaten das Kanonenfutter, das in Österreich einmarschiert ist. Die Kolonie Europa bezahlt das Kriegsmaterial inkl. Menschen und bekommt den schlechten Ruf (Deutsche Wehrmacht 1945) und die AG schöpft den Rahm ab – wie gewohnt.

Außerdem hat das amerikanische Berufsheer überall –Vietnam, Korea, Afghanistan, Irak – von den Bloßfüßigen Schlappen bezogen und nur Unfrieden und verbrannte Erde hinterlassen. Auch bei der Kostenberechnung wird gelogen und betrogen, wie gewohnt (z. B. 1995 EU-Beitritt) bei unseren Berufspolitikern.

Die Invaliden-, Witwen- und Waisenrenten sowie die Modernisierung der Ausrüstung und die verstrahlte Munition werden nicht berechnet. Dann das Terror-Risiko für Österreich wegen der im Ausland geführten Eroberungskriege. Dazu sollen die Söldner einen attraktiven Sold (laut Darabos) dafür erhalten, wenn sie bereit sind, das Leben und die Gesundheit für die Interessen des Großkapitals zu opfern. Denn der Feind schlägt auch bekanntlich zurück.

Peter Menghin, Plattform für direkte Demokratie, Defregger Strasse 8, Innsbruck