Die neue architektonische Augen­weide in Bregenz

Leserbriefe / 10.12.2012 • 21:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden und das nun enthüllte 34 Millionen Euro projektierte „Kunstwerk“ Vorarlberg Museum (ehemalige Bezirkshauptmannschaft Bregenz) besuchen und bestaunen. Es zeigt sich wieder einmal, wie meiner Ansicht nach einfallslos mit alter Bausubstanz umgegangen wird. Bringt die moderne Vorarlberger Architektur außer „Klötzle“ zu bauen nichts anderes zusammen?

Einen Betonbunker auf ein solch ehemals schönes Gebäude zu setzen, finde ich rücksichtslos und zeigt, dass das ohnehin schon grundhässliche Stadtbild von Bregenz noch steigerungsfähig ist. Eines bin ich mir sicher, das Vorarlberg Museum wird in 20 Jahren nicht anders sein als ein „wüaschtes Monument“ der ideenlosen Baukultur des beginnenden 21. Jahrhunderts und wird dann wenigstens den Zweck erfüllen, den Leuten zu zeigen, wie man es nicht machen sollte.

Übrigens, die neue (halb leer stehende) BH wurde ebenfalls in einem wunderschönen „Klötzchen“ an der Bregenzer Durchzugsstraße als architektonische Bereicherung errichtet.

Walter Fink, Hochstegstraße 34b, Hörbranz