Wasser bedeutet Leben

Leserbriefe / 20.03.2013 • 21:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wasser ist Leben – dort, wo es ganz selbstverständlich in scheinbar unbegrenzten Mengen aus dem Hahn fließt, wird es oft gering geschätzt. foto: shourot
Wasser ist Leben – dort, wo es ganz selbstverständlich in scheinbar unbegrenzten Mengen aus dem Hahn fließt, wird es oft gering geschätzt. foto: shourot

Trinkwasser ist ein kostbares Gut für den Menschen. Wasser wird eher dort gering geschätzt, wo es jederzeit ausreichend und fast in unbegrenzten Mengen verfügbar ist. Ob diese Unbeschwertheit gerechtfertigt ist, nämlich immer genügend Wasser bereitgestellt zu bekommen, das alle Bedürfnisse der Gesellschaft wie selbstverständlich abdeckt, ohne sich über die Entwicklung in der Region umzusehen? Woher kommt die Gewissheit, dass Haushalte, Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie sorglos ihren täglichen, gewohnten Wasserbedarf erhalten, und wie nachhaltig sind die sogenannten Wasserreserven in unserem Lande Vorarlberg? Müssen wir künftig Trinkwasser sparen, angesichts der Tatsache, dass Millionen abgefüllte Getränke mit hochwertigem, heimischem Quell- und Grundwasser vermarktet werden? Eine grobe Abschätzung gibt etwas Gewissheit über die Nachhaltigkeit des Wasserhaushalts in Vorarlberg. Es ist die günstige topografische Lage Vorarlbergs für die jährlichen, ausgiebigen Niederschlagsmengen bis 1900 mm pro Quadratmeter auf die Landesfläche von 2601,48 km2, womit die bedeutsame Grundwasserneubildung gewährleistet wird. Das zusätzliche Eiswasser des Alpenrheins wie auch das Gletscherwasser der Ill speisen den unsichtbaren Grundwasserkörper Alpenrhein, aus dem neun Gemeinden ganzjährig, die Gemeinde Lustenau zu 100 Prozent, das Lebensmittel Wasser nutzen. Dieses ­günstige Umfeld gibt die ­Zuversicht, dass eine ­künftige Trinkwasserknappheit in Vorarlberg nicht relevant ist.

Max Schöringhumer,

Am Neuner 7, Lustenau