Fischerring von Papst Franziskus

Leserbriefe / 21.03.2013 • 21:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Jedes Kind, besonders in einem katholischen Land wie Österreich, lernt schon in der Schule, dass nach dem Ableben eines Papstes sein Ring und Siegel zerstört werden.

Ihr Journalist, der behauptet, der Fischerring von Papst Franziskus sei „second hand“ und hätte schon Paul VI. gute Dienste geleistet,hat wohl in gewissen Unterrichtsstunden gefehlt.

Andrée Amann, Pfarrer-Moosbrugger-straße 10, Dornbirn

 

Anmerkung der Redaktion:

Der Fischerring des neuen Papstes war tatsächlich ursprünglich für Papst Paul VI. gedacht. Er wurde nun nach jenem Gipsmodell gefertigt, das der Künstler Enrico Manfrini damals für Paul VI. entworfen hatte. Paul VI. bevorzugte aber den Ring, der anlässlich des Zweiten Vatikanischen Konzils angefertigt worden war. Nun wurde nach dem Gipsmodell von Manfrini für Papst Franziskus ein Ring aus vergoldetem Silber gegossen.