Bodenbrüter im „rabenschwarzen“ Ländle

Leserbriefe / 25.03.2013 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ich möchte Herrn Klaus Hämmerle von den VN herzlichst zu seinem sachlich hervorragenden Artikel vom 22. März 2013 gratulieren. Endlich werden die wirklichen Probleme für die Bodenbrüter im Rheintal aufgezeigt. Neben den nachtaktiven Räubern sind es vor allem Krähen, die für die Zerstörung und Plünderung der Gelege verantwortlich sind. Laut Naturschutz- und Gebietsbetreuern des Natura-2000-Gebiets waren Hundebesitzer und Spaziergänger hauptsächlich verantwortlich für die Vertreibung der Bodenbrüter. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sich Tierschützer Erik Schmid einmal dieses Themas annimmt, anstatt gegen Herrn Hellmeier zu wettern, der so wie der Ornithologe Alwin Schöneberger das wirkliche Problem erkannt hat. Anstatt alle Spaziergänger aus dem Ried zu vertreiben, sollte man das Übel an der Wurzel anpacken. Man sollte sich wie Hr. Hellmeier mehr Gedanken darüber machen, welche Auswirkungen die Überhandnahme der Krähen hat, als sich wegen des Uhus Sorgen zu machen. Ich glaube, Herr Hellmeier kennt seinen Schützling gut genug um zu wissen, was ihm schadet und was nicht. Nicht dass es in ein paar Jahren, wenn die Krähen alle Bodenbrüter vertrieben oder vernichtet haben, heißt, hätten wir doch etwas getan, solange der Schaden noch überschaubar war. Hier könnten der Naturwächter und die Gebietsbeauftragten noch etwas lernen!

Silvia Schönbeck, Lustenauer straße 55, Dornbirn