Leserbriefschreiber im Dienste der ÖVP

Leserbriefe / 26.03.2013 • 19:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In seinem Leserbrief vom 22. 03. 2013 mit dem Titel „Der Euro ist tot, es lebe der Euro . . .“ beweist Dr. König einmal mehr, wen er wirklich prügeln will, nämlich Rot oder Blau-Orange! Er vergisst geflissentlich zu erwähnen, dass seine hochgelobte Agenda 2010 in Deutschland von SPD und Grünen erdacht und umgesetzt wurde, die heute noch die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs dieses Landes ist. Er vergisst auch seine hoffentlich gute Erziehung, indem er die Politiker der südlichen Euro-Länder als Schlawiner bezeichnet. Er vergisst zu erwähnen, dass die wirtschaftliche Situation in den ersten Jahren der Kreisky-Regierung durch die schwere Ölkrise 1973 geprägt war, mit all ihren negativen Folgen für die Weltwirtschaft. Er bezeichnet die Sitzung des Nationalrats am 24. 9. 2008 als „Faymann-/Strache-/Haider-Wahlzuckerlverteilung“ und vergisst dabei zu erwähnen, dass auch seine ÖVP für die Verlängerung der Hacklerregelung gestimmt hat und die Abgeordneten Ridi Steibl und Werner Amon aus der ÖVP kostenintensive Anträge stellten. Finanzministerin Fekter hat offensichtlich gleich getickt wie Dr. König, als sie einem Paket zustimmte, das letztlich mit Bomben und Granaten in ganz Europa unterging und das die Krisenbewältigung der EU sehr in Frage stellte!

Dipl.-Ing. Günther Pircher, Grete-Gulbransson-Weg 16, Bludenz