Arme Zyprioten!

Leserbriefe / 28.03.2013 • 19:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Nun scheint es doch gelungen zu sein, den geldwaschenden Zwergstaat zu retten. Aus Steuergeldern der EU-Bürger wird er zehn Milliarden Euro bekommen, natürlich für die korrupten Banken. Auch die Sparer sollen ihr Scherflein dazu beitragen, doch werden „Kleinsparer“, die unter 100.000 Euro deponiert haben, verschont bleiben. Sie haben bisher hohe Zinsen, etwa 5 % p. a., erhalten, während wir in Österreich froh sein müssen, wenn wir mit 1 Prozent abgefertigt werden. Mein Zinsertrag liegt also ca. 2 % unter der Inflationsrate, d. h. ich habe in den zehn Jahren, in denen mein Geld auf einem Sparbuch meiner Hausbank liegt, als „Qualitätskunde“ seit 50 Jahren, 20 % meines Geldes (20.000 Euro), also 4000 Euro, verloren. Es ist ein Hohn, wenn seit Neuestem auf meinen Kontoauszügen zu lesen ist: „Die Heimat für mein Erspartes – die Hypobank Bregenz.“

Mag. Anton Haunschmid, Klausmühle 7a, Bregenz