„Heiliges Kreuz sei hoch verehret“

Leserbriefe / 28.03.2013 • 19:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Fast tagtäglich hören und lesen wir in den Medien von Terroranschlägen, bei denen viele Menschen unschuldig schwer verletzt, ja getötet werden, jüngst geschehen im Nahen Osten, in Syrien und in anderen Staaten der Erde. Wie viele Menschen mussten oder müssen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben lassen, ob schuldig oder nicht sei dahingestellt. Schlimm ist es, wenn Raserei, Unachtsamkeit oder gar Alkohol im Spiel sind. Der Tod ist und bleibt immer ein Tabu-Thema für uns. Darüber sprechen wir nicht gerne. Erst dann, wenn ein Familienmitglied oder ein guter Freund stirbt, werden wir wach und denken über den Tod nach. Doch wie allzu schnell verdrängen wir dieses Thema. In vielen Staaten der Erde herrscht noch die Todesstrafe. Menschen schmachten jahrelang in der Todeszelle, lange Nächte, Tage, Stunden, und stellen sich die Frage: Wie wird entschieden? Todesstrafe oder lebenslanger Kerker? Jesus Christus hat all die Erniedrigungen bis hin zum Tod am Kreuz auf sich genommen, um uns Menschen zu retten. Wenn wir am Karfreitag seiner gedenken, halten wir in der Todesstunde des Herrn einige Minuten inne.

Ernst Krimbacher, Beim Kreuz 37, Top 1, Bludenz