Jung-Grüne und „Schwulen-Jesus“

Leserbriefe / 28.03.2013 • 19:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht „Jung-Grüne und der schwule Jesus“ vom 27. 3. 2013:

In einer Zeit, in der tiefgründige, dem Gemeinwohl dienende Politik dringender wäre denn je, fällt den Vorarlberger „Jung-Grünen“ nichts Besseres ein, als Jesus für geschmacklose Darstellungen zu missbrauchen und das gläubige Volk zu brüskieren. Solche Leute/Parteien, die sich durch Zeit- und Geldverschwendung und derartige Blödheiten auszeichnen, wollen von der Bevölkerung ernst genommen und gewählt werden. Da kommt Unbehagen auf. Grünen-Chef Johannes Rauch versucht, diese Aktion mit „Satire“ und feindlichen Bemerkungen in Richtung FPÖ zu kompensieren. Tatsächlich sind die linken Aktionen der Grünen keinen Deut besser als die rechtslastigen der FPÖ.

Herr Rauch, es braucht hier – wie von Ihnen empfohlen – kein Gericht, um festzustellen, ob die Aktion „Schwulen-Jesus“ als Satire, Blödheit oder Gotteslästerung zu sehen ist. Die Bürger werden sich ihre eigene Meinung bilden. Daniel Heim als Herausgeber der Zeitung ist mit der Erklärung „Das Inserat ist als Satire zu verstehen, ‚der schwule Jesus‘ war eine Aktionsform“ bemüht, diesem Schwachsinn noch Intelligenz einzuhauchen.

Wirtschaftskrise, wachsende Arbeitslosigkeit, Ungerechtigkeit, Armut . . . wären dringende Themen einer verantwortungsvollen Politik. Anstatt dessen warten manche mit Blödheit und obszöner Provokation auf.

Josef Bechter, Gartenstraße 6, Lochau