Der Schock sitzt tief

Leserbriefe / 29.03.2013 • 19:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht „Mit den einen geht es, mit den anderen nicht“ vom 22. 3. 2013:

Genau diesen Bericht haben wir gebraucht. Vor sechs Jahren haben Sie, Frau Redakteurin, im (inzwischen eingestellten) Magazin „Echo“ über die Achsiedlungsstraße in Bregenz negativ geschrieben. Auch damals wandten Sie sich hauptsächlich an Herrn Kurt R., der, wie wir alle wissen, als „Anschwärzler“ kennengelernt wurde. Herr R. hat in sechs Jahren Tätigkeit als Hausmeister gehofft, diese Siedlung ausschließlich nach seinen Wünschen zu verwandeln, was ihm nie gelang und weshalb er so frustriert ist! In unserer Siedlung gibt es mehrere Einrichtungen, an die man sich wenden kann, wenn man etwas erfahren möchte: Das Stadtteilbüro, die Hausverwalter der ­VOGEWOSI, BUWOG und ÖBB, Kindergarten, Schülerbetreuung, Pfarre St. Gebhard und Jugendtreff „Westend“. Ebenfalls wäre die „Aktionsgemeinschaft Achsiedlung“, die für ihre Aktivitäten von der Stadt und von der Bevölkerung sehr geschätzt wird, ein Ansprechpartner für viele Angelegenheiten. Es gibt viele Bewohner(innen) in der Achsiedlung, die glücklich hier wohnen und dies Ihnen gerne mitgeteilt hätten! Die Siedlung, vor allem die Menschen, die hier wohnen, so schlechtzumachen, ist gelinde gesagt eine Frechheit. Was hat Sie, Frau Rinke-Jarosch, so verärgert, solch einen negativen Bericht über die Siedlung zu schreiben, da Sie ja selbst einmal hier wohnten? Jahrelange Versuche, das Image dieser Siedlung ins Positive zu wenden, wurden mit diesem Bericht zunichte gemacht!

Helmut Schärmer, Obmann der Aktionsgemeinschaft Achsiedlung, Achsiedlungsstraße 89, Bregenz