Klimaveränderung

Leserbriefe / 29.03.2013 • 19:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz liegt auf 45,5° N und das argentinische Comodoro Rivadavia an der Grenze zwischen Chubut und Santa Cruz auf 45,5° S. Wenn der zu 90 % durch den extrem mit CO2 und Ruß belastenden Flugverkehr verursachte Klimawandel abgeschlossen ist, haben wir dann ungefähr das gleiche Klima wie dort, nur noch etwas kälter, weil wir ja nicht am Meer liegen, also im Sommer durchschnittlich +12° und im Winter -20°C. Der Grund hierfür ist die Verlagerung des Golfstroms nach Westen, weil das Abschmelzen der Polkappen durch den Treibhauseffekt die Konvektion im Atlantik drastisch verändert. Was man bei so einem Klima noch anbauen kann, soll sich jeder selbst überlegen, wenn er im Flugzeug sitzt. Patagonien ist eine reizvolle Gegend und die Überflutung aller flachen Meeresküsten nicht unbedingt das Schlimmste (für uns Österreicher). Doch aufgrund der Verlagerung von beträchtlichen Wassermassen wird es viel häufiger zu Beben und anderen tektonischen Aktivitäten kommen, höchstwahrscheinlich auch im Alpenraum. Dass der Flugverkehr mit dem Treibstoff Kerosin hauptverantwortlich dafür ist und im Prinzip sofort eingestellt werden müsste, sauge ich mir nicht etwa aus den Fingern. Die Klimaveränderung und die Entwicklung des Flugverkehrs haben nahezu deckungsgleiche Graphen.

Thomas Amann, Wellenau 5, Bregenz