LKH Feldkirch – interne Konkurrenz

Leserbriefe / 29.03.2013 • 19:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Normalerweise sollte ein Krankenhaus für das Wohl und die Gesundung der Patienten da sein, eine effiziente Lösung suchen und dies nicht durch internes Konkurrenzdenken verzögern, wobei der Patient auf der Strecke bleibt. Zum konkreten Fall: Ein Patient wurde mit starken Rückenschmerzen vom Hausarzt in das LKH Feldkirch in die Ortho­pädie überwiesen. Nach Untersuchungen wurde ein starker Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Es wurde eine Spritze verabreicht, die aber nicht wirkte. Dann tagelange Verzögerung bis zur nächsten Behandlung. Inzwischen erkundigte sich der Patient in der Neurologischen Abteilung. Dort gab ein Arzt Auskunft, dass Spritzen nur kurzfristig helfen können, aber in diesem Fall nur eine OP zur Lösung führe. Das wurde dem Orthopäden dann mitgeteilt, und dieser war sehr ungehalten. Der Patient wurde entlassen und muss nun neuerlich vom Hausarzt überwiesen werden. Eine unnötige Verzögerung über Wochen. Kann zwischen den Abteilungen denn keine Kommunikation stattfinden, die dem Patienten schnellstmöglich eine Lösung anbietet? Der Krankenstand wird dadurch unnötig verlängert. Das ist weder für den Arbeitnehmer noch für den Arbeitgeber eine gute Lösung. Dadurch wird unser Gesundheitssystem auch nicht billiger!

Oskar Piffer, Gerbergasse 11, Dornbirn