Abschied

Leserbriefe / 12.08.2013 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

vom Teufel

Man muss vom Teufel sprechen, das haben katholische Bischöfe beim Selbstmord-Terroristen Hitler verabsäumt, ja sogar in falscher Pastoral („Heil Hitler“-Kardinal Innitzer) vertuscht. Der Leserbrief von Prof. Dr. Walter Rhomberg hat uns wieder auf den „Widersacher“ aufmerksam gemacht. Danke! Wer in seiner Jugend die Verführung eines Volkes zum Hass bis zum Holocaust durch den diabolischen Hitler erleben musste, der sollte ohne religiösen Fanatismus daran erinnern. Es zeichnet sich nämlich eine solche Verführung schon wieder im Kampf für die totale, trostlose Freiheit und gegen das katholische Christentum und seine Gebote ab. „Hütet euch vor den falschen Propheten.“ Diesmal kommen sie „wie harmlose Schafe“ im Namen einer marxistisch-materialistischen „Freiheit und Einheit der Menschen“, damals „wie reißende Wölfe“ für „Freiheit und Einheit der Deutschen“. Sogar nach der Niederlage 1942 ist es dem Dämon Hitler mit der vom Machismo gierig aufgenommenen Wunderwaffe Lüge gelungen, den sinnlosen und grauenvollen Krieg durch drei Jahre als Rachefeldzug bis zur „Endlösung“ im Holocaust zu verlängern. Sein Selbstmord wurde für die Masse als Heldentod „im Kampf um Berlin“ ausgerufen. Er aber hat ihn mit seiner verführten und vertuschten „Partnerin“ für die verbliebene Umgebung intim theatralisch inszeniert. Heute kann man die teuflische Regie im Verhalten der Massen nachträglich erkennen und ahnen, wie sich ein diabolischer und daher vertuschter Abschnitt unserer Geschichte in einer sozial verbrämten Raubbau- und Schuldengesellschaft wiederholen könnte.

DI Dr. Elmar Anwander,

Sonnenstraße 26, Bregenz