Erdöl und Gas

Leserbriefe / 22.08.2013 • 18:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

in Griechenland

Bereits vor der griechischen Wirtschaftskrise wusste Europa, dass sich Öl- und Gasvorkommen auf griechischem Boden befinden. Scandig Org bot damals den Griechen einen 250-Milliar­den-Euro-Kredit an. Als Gegenleistung forderte die Scandig Org die Förderrechte für fünf Jahre. Ferner würden 90 % der Bohrturm-Mannschaften aus Griechen bestehen. Papandreou hat diesen Vertrag nie unterzeichnet. Der IWF, die EZB und die Großbanken ließen Griechenland absichtlich an die Wand fahren, damit sich Israel und die USA die Förderrechte unter den Nagel reißen können. Weshalb die EZB half, Griechenland in den Ruin zu treiben, bleibt für mich bis heute rätselhaft. Die EU-Hilfsmilliarden, die Papandreou erhalten hat, haben die Kabinettsmitglieder unter sich aufgeteilt, und um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, haben sie die EU hintergangen, indem sie die Förderrechte an Israel und die USA verscherbelt haben. Die Bevölkerung Griechenlands wusste und weiß heute noch nichts von dem Vorkommen. Sie wurde bewusst mit falschen Informationen gefüttert. Hier stellt sich wieder heraus, welch ein intrigantes Spiel die USA und Israel gegenüber der EU betreiben. Hier sollte Europa einmal mehr wachsam sein, um nicht unter die Räder dieser beiden Staaten zu kommen. Papandreou müsste man eigentlich wegen Veruntreuung von Hilfsgeldern per internatio­nalem Haftbefehl suchen. Eine nicht ganz unwesentliche und undurchsichtige Rolle scheint Deutschland zu spielen.

Roland Geiger,

Nitidon 20a, Nenzing