An die Gastwirte des Landes

Leserbriefe / 23.08.2013 • 19:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wir sind eine sechsköpfige Gruppe und gehen seit Längerem 14-tägig in Restaurants essen. Die Restaurants wechseln wir ab und haben schon Hunderte probiert. Über die Jahre haben sich in unserer Gruppe zwei Exoten herausgebildet: ein Veganer und eine Weizenallergikerin. Nun ist es unmöglich geworden, unsere Restaurantbesuche fortzusetzen. Außer Gemüseteller und Salat bietet man uns nichts an (auch nicht, wenn Tage vorher angerufen wird). Zudem wissen viele Köche nicht, dass Essig oft mit Gelatine geklärt und daher nicht vegan ist; die Gemüseteller schmecken teilweise verdächtig nach Butter. Es wäre schön, wenn in den Kochausbildungen auch anderes als „Filet de Julienne“ gelehrt werden würde und auch Randgruppen sich willkommen fühlen dürfen. Die Zahl der Allergiker und Ethik-Veganer nimmt zu und diese würden auch gerne gut und abwechslungsreich essen gehen.

Nadja Pachmann,

Zehentstraße 8, Weiler