Der eine Cent,
der 71,08 Euro
Steuer kostet

Leserbriefe / 26.08.2013 • 19:30 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

DI Dr. Bernd Österle hat die Horrormeldung in den VN vom 21. August 2013 relativiert. Der zusätzliche eine Cent bei einem Bruttogehalt von monatlich 1050 Euro erhöht die jährliche Steuerbelastung um 71,08 Euro und betrifft nur die Besteuerung des 13. und 14. Monatsgehalts. Die Begründung dafür ist einfach: Sonderzahlungen werden nicht besteuert, wenn sie im Jahr 2100 Euro nicht übersteigen. Liegen sie auch nur um einen Cent darüber, werden sie voll steuer­pflichtig, weil es für diese seltene und dann meist nur für ein Jahr vorkommende Einkommenssituation keine Einschleifregelung gibt. Verwaltungsökonomisch lässt sich dies rechtfertigen.

Dr. Heinz Hinterberger,
Mauthausstraße 28, Hohenems