Bregenzer
Glasverbot ist Ausländer-/Gäste­freundlich

Leserbriefe / 29.08.2013 • 17:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Jährlich einmal treffen wir uns mit Verwandten und Bekannten zu einem gemütlichen Abend mit Gitarren und Gesang am Bregenzer Seeufer. Heuer wusste ein neu dazu gekommener Teilnehmer nichts vom Glasverbot und hatte eine Flasche Wein und zwei Flaschen Bier dabei. Vorbeikommende Kon­trolleure (zwei Polizisten und zwei Securities) sprachen eine Anzeige aus. So weit verstehen wir die Vorgangsweise. Was wir nicht verstehen, ist, dass gegen zwei Personen Anzeigen ausgesprochen wurden, obwohl die Flaschen einer Person gehörten (eine Flasche befand sich zufällig in der Hand dieser weiteren Person). Für eine ruhig vorgetragene Erklärung waren die Beamten nicht zugänglich. Befremdlich finden wir auch, dass eine deutsche Gruppe trotz Benützens von Flaschen nicht bestraft wurde und eine weitere, sehr laute und betrunkene Gruppe gar nicht erst kontrolliert wurde – wir haben bei beiden Gruppen nachgefragt!

Wir befürworten das Glasverbot am Seeufer und auch die Kontrolle desselben (wobei auch die „vergessenen“ Aludosen und der allgegen­wärtige Hundekot ein Problem sind), aber: bitte alle gleich behandeln – egal ob In- oder Ausländer, und auch (oder erst recht) jene, die sich „auffällig“ benehmen. Denn wir sind ja gleichberechtigte EU-Bürger.

Peter Flatz,

Kellaweg 8, Schwarzach