Hat die ÖVP aus der Vergangenheit nichts gelernt?

Leserbriefe / 30.08.2013 • 20:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ende 1969 waren Nationalratswahlen und der einfältige Finanzminister der Regierung Klaus, die damals die absolute Mehrheit hatte, Stefan Koren, hatte die glorreiche Idee, vier Monate vor der Wahl zur Sanierung des Budgets (die überhaupt nicht notwendig war) eine Auto-Sondersteuer von 10 % auf alle Neuwagenkäufe einzuführen. Es kam, wie es kommen musste, die Regierung Klaus wurde mit Pauken und Trompeten in die Wüste geschickt (dank Minister Koren). Dann bildete der rote Bruno Kreisky mithilfe des blauen Friedrich Peter (strammer früherer SS-Offizier) eine Koalitionsregierung. Unter Kreisky ging das exzessive Schuldenmachen erst richtig los! Zitat Kreisky (sinngemäß): Eine Million Schulden ist mir lieber als ein einziger Arbeitsloser (Finanzminister Androsch war sein Erfüllungsgehilfe)!

In Anlehnung an Koren verkündet nun ÖVP-Vize Spindelegger zwei Monate vor der Wahl, das Pensionsalter der Frauen auf 65 Jahre erhöhen zu wollen. Wie g’scheit! Eine bessere Negativwerbung kann sich die ÖVP nicht mehr einfallen lassen. Aber bei diesen Geistesgrößen der ÖVP-Führung wie Spindelegger, Fekter („Schotter-Mizzi“), Berlakovich, Beatrix Karl, Neugebauer (Urtyp eines verbohrten und abgehobenen Beamten), Kopf und Konsorten kann ja nichts Gescheites erwartet werden! Ich bin auf die Ohrfeige bei den kommenden Wahlen sehr gespannt. Daher: ÖVP – Glück auf!

Manfred Grabher,

Rasis Bündt 47a, Lustenau