ÖVP-Vorbild
Frau Fekter

Leserbriefe / 30.08.2013 • 20:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die ÖVP-Finanzministerin Fekter vermittelte uns „dummen Staatsbürgern“ neulich deutlich, dass unter ihrer Partei (ÖVP), die seit über 25 Jahren die Wirtschaft steuert und seit etwa 13 Jahren, beginnend 2000 mit der Schüssel-Korruptionsära, mit dem „FPÖ/fast-ÖVP-Schüssel-Wunderkind“ Grasser auch die Staatsfinanzen kontrolliert, Österreich „abgesandelt“ (abgewirtschaftet) ist. Die Bürger tragen inzwischen die größte Steuerlast der Zweiten Republik – Steuergeld wird verschwendet wie nie zuvor. Oder sollte man sagen „veruntreut“? Neueste „Entdeckung“: Das BMI unter Fr. Fekter kaufte laut ORF-Nachrichten aus dem Migrationsfonds über 200 Wohnungen um ca. 1,600.000 Euro, bald darauf werden diese Wohnungen von ihrem Ministerium wieder um ca. 1,000.000 Euro verkauft, also um ca. 600.000 Euro billiger! Angeblich ob des schlechten Zustandes. Da Fr. Fekter selbst etliche BUWOG-Zinshäuser in Linz günstig kaufen konnte, ist es eher unwahrscheinlich, dass sie beim Kauf den Immobilienwert nicht einschätzen ließ oder konnte! Die Grün-Abgeordnete Moser ortet „Geschenke und Zuwendungen“. Das erinnert an den Medienbericht um den Grundstücksverkauf in Wien unter Fr. Fekter als Finanzministerin, Wert lt. Rechnungshof ca. 650.000 Euro, Verkauf um 20.000 Euro. Tritt ein österreichischer Politiker nur zurück, wenn er auf frischer Tat bei einem Mord ertappt wird? Nein, denn dann gilt für mindestens fünf Jahre immer noch die „Unschuldsvermutung“, denn er könnte ja vom Toten zu „aktiver Sterbehilfe“ gezwungen worden sein.

Walter Juen,

Auf der Matte 28/5, Bregenz