Wie kann die ­Koalition SPÖ/ÖVP gerettet ­werden?

Leserbriefe / 11.10.2013 • 20:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Jeder Österreicher, jede Österreicherin weiß, dass jede Partei ihre Ideologie vertritt. Bei jedem Thema will sich jede Partei durchsetzen, und dies führt zu monatelangem Hickhack, um evtl. doch mit einem Kompromiss oder Stillstand zu enden. Wie wäre es, wenn jede Partei am Anfang der Koalitionsverhandlungen ihre Themen ganz konkret vorbringt. Alles, was für den Beschluss der nächsten fünf Jahre ansteht lt. Parteiprogramm und Wunsch der Umsetzung. Es ergeben sich die Verschiedenheiten nach den jeweiligen Ideologien.

Da die Parteien in der Wählergunst fast gleichauf gerade noch die Fortsetzung der Regierung bestätigt bekamen, soll bei einem Thema einmal die „Linke“ und bei einem anderen Thema die „Rechte“ die Zustimmung erhalten. Es kann dann immer der eigenen Wählerklientel erklärt werden, dass hier in diesem Fall wir die Zustimmung erhielten, aber dafür beim Thema X dem Koali­tionspartner die Zustimmung gegeben wurde. Dies wäre sinnvoller, als monatelang zu streiten.

Jeder Vorschlag einer Partei kann allerdings nur angenommen werden, wenn er finanzierbar ist! Es gibt bestimmt viele, viele Punkte, die im Vorfeld in diesem Sinne abzuklären sind. Diese Arbeit kann ohne weiteres Monate in Anspruch nehmen, wenn der Konsens eine vernünftige Regierungsarbeit ohne Streit zum Vorteil Österreichs ergibt.

Nochmals: Nur ein Miteinander trotz aller gegensätzlicher Meinungen wird vom Wähler honoriert werden. Die Arbeit wartet.

Heinrich Zoller, Grauer-Stein-Weg 38, 6020 Innsbruck

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