Wo bleibt der
politische Anstand in Österreich?

Leserbriefe / 15.10.2013 • 19:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die österreichischen Wähler haben den überheblich Mächtigen einen Strich durch ihre Rechnung gemacht. Schwarz und Rot wurden gewaltig abgestraft. Diese Altparteien lecken nun ihre Wunden und überlegen sich, wie sie trotzdem in der Regierung bleiben können. Sie benennen die große Koalition als eine Art des neuen Regierens. Ein durchsichtiger Zaubertrick der miesen Art.

Sie hätten die letzten Jahre sehr viel Zeit gehabt, es besser zu machen. Es war Stillstand, durchsetzt mit politischen Querelen und Skandalen. Den neuen Absichtserklärungen können die Bürger keinen Glauben mehr schenken. Es geht um reinen Machterhalt, damit sie nach wie vor an den staatlichen Futtertrögen bleiben können. Die Bürgerlichen kehren der ehemaligen Volkspartei den Rücken und wenden sich neuen konservativen Kräften zu.

Die Arbeiter verlassen in Scharen ihre ehemalige sozialistische Heimat und flüchten zur neuen, tatsächlichen sozialen Heimatpartei, den Freiheitlichen. Man hat gemerkt, dass die sozialistische Ausgrenzung der FPÖ auf großen Unmut gestoßen ist. Die beiden Wahlverlierer werden wie gewohnt um die Ministerposten streiten, und niemand in Österreich wird ihnen glauben, dass die Zukunft in Österreich eine bessere sein wird. Es muss inhaltlich und personell dringend eine Erneuerung und ein Kurswechsel in Österreich stattfinden!

Werner Giacomuzzi,
Am Hoferfeld 10, Lochau

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