Enorme Ver­teuerung im VVV

Leserbriefe / 23.10.2013 • 18:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Leiter des VVV und namhafte Landespolitiker bezeichnen die neuen Tarife im VVV als sozialen Fortschritt. Ich bezeichne sie als unsoziale Abzocke. Durch Auflassung der Regionen und Wegfall des Sparpreises und der Gruppentarife ergibt sich eine massive Erhöhung der Fahrpreise für Einzelfahrten. So verteuert sich die Tageskarte von Nenzing nach Lech von 5,50 Euro auf 13,30 Euro (+ 142 %), von Nenzing nach Gaschurn von 5,50 Euro auf 10,50 Euro (+91 %) und von Nenzing nach Dornbirn-Bödele von 7 Euro auf 11,90 Euro (+ 70 %). Das sind aber keine Einzelfälle, durch den Wegfall der Regionen verteuern sich alle Einzelfahrten.

Wir vom Alpenverein Nenzing haben mit unserer Wandergruppe diese Relationen öfters benutzt, in Zukunft werden wir mit Pkw fahren. Besonders hart trifft es Leute ohne Auto, die ärmere Bevölkerungsschicht und die Senioren. Der Großteil kann nicht ständig unterwegs sein, sei es aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen, damit sich eine Jahreskarte rentiert. Wo bleiben die Proteste der Seniorenverbände und der selbst ernannten Umweltschutzpartei Die Grünen? Ich kann nur an den Herrn Landeshauptmann appellieren, dass er sich dafür einsetzt, dass der Sparpreis, die Regionen und die Gruppenermäßigung wieder eingeführt werden.

Franz Wlcek, Hauptmann-Nenn-straße 2, Nenzing

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